Reisebeschreibung
Erleben Sie die beeindruckenden Landschaften der Oberlausitz mit dem Zittauer Gebirge auf der Gravelbikeroute „Rockhead“ - Loop EAST. Auf einer Gesamtlänge von ca. 150 km unterteilt in 4 Etappen erkunden Sie die malerische Naturlandschaft der Oberlausitz sowie das Zittauer Gebirge. Das Streckenprofil ist abwechslungsreich, stellt jedoch auch Fahrtechnik und Ausdauer auf die Probe. Der im Reisepreis inkludierte Gepäcktransport sorgt für den nötigen Komfort, damit Sie sich ganz auf das Erlebnis „Rockhead“ konzentrieren können. Ideal für Fahrer, die auf einer Gravelbiketour das volle Erlebnis und den Komfort miteinander verbinden wollen!
Reiseablauf
1. Tag: Individuelle Anreise nach Zittau
In der ehemaligen Tuchmacher- und Händlerstadt im Dreiländereck lohnt sich ein Besuch im Kulturhistorischen Museum im Franziskanerkloster und im Museum „Kirche zum Heiligen Kreuz“,
wo das berühmte Große Zittauer Fastentuch von 1472 in der größten Museumsvitrine der Welt zu sehen ist – ein faszinierendes Zeugnis der biblischen Erzählkunst. Übernachtung in Zittau
2. Tag: Zittau - Löbau (ca. 39 km / 520 Hm)
Gravelbiken pur: Auf der ersten Etappe erwartet Sie eine Mischung aus dichten Wäldern, weiten Landschaften, holprigen Pisten und schnellen Asphaltstücken – ein echtes Erlebnis für Gravel-Fans.
Von Zittau geht es über Trails und Wiesenwege in die UNESCO-Welterbestadt Herrnhut. Sie ist bekannt für ihre historische Bedeutung als Zentrum der Herrnhuter Brüdergemeinde und der weltbekannten „Herrnhuter Sterne“, die gerade zur Weihnachtszeit in vielen Häusern zu finden sind. Nach etwa 15 km fordert die Auffahrt zum Löbauer Berg noch einmal Ihre Kräfte, doch der Ausblick vom 35m hohen Eisernen Löbauer Turm entschädigt für die Anstrengung. Die letzten Meter nach Löbau führen Sie dann auf einer steilen Abfahrt ins Etappenziel. Übernachtung in Löbau
3. Tag: Löbau - Schirgiswalde - Sohland an der Spree (ca. 32 km / 450 Hm)
Rennstrecke & Kletterberg: Die blaue Etappe startet mit einem entspannten Abschnitt auf dem Bahnradweg Oberlausitz, wo Sie genussvoll ohne großes auf und ab und ohne Autoverkehr durch die Landschaft der Oberlausitz radeln.
Danach geht es auf den Berg "Czorneboh" (556 m), mit herrlichen Weitblicken. Die Abfahrt führt Sie steil bergab nach Cunewalde, bekannt für die größte Dorfkirche Deutschlands. In Schirgiswalde verlassen Sie die Rockhead-Route und fahren auf dem Spreeradweg ca. 5 km nach Sohland an der Spree. Übernachtung in Sohland
4. Tag: Sohland an der Spree - Großschönau (ca. 52 km / 740 Hm)
Schotter, Asphalt & Dorfidylle: Die rote Etappe führt weiter durch eine abwechslungsreiche Landschaft, die von Schotterwegen, Asphaltstraßen und dem Charme kleiner Dörfer geprägt ist.
Hier wechseln sich sanfte Auf- und Abstiege ab, sodass die Strecke nie langweilig wird, sondern immer wieder neue Perspektiven und Aussichten eröffnet. Zu Beginn tauchen Sie in die Wälder der Oberlausitz ein, wo sich grobe Schotterwege durch die stille Natur winden. Im weiteren Verlauf entdecken Sie malerische Dörfer, die wie aus einer anderen Zeit wirken. Die traditionellen Umgebindehäuser, typisch für diese Region, verleihen der Strecke einen ganz besonderen Charme. Unterwegs passieren Sie Orte wie Beiersdorf und Kottmarsdorf, mit der markanten Bockwindmühle, die zum Fotografieren und Staunen einlädt. Achten Sie unterwegs auf die Spreequellen, die Sie passieren – ein faszinierender Moment, wenn Sie daran denken, dass hier der Ursprung eines Flusses liegt, der später um einiges breiter die Hauptstadt Berlin erreicht. Ihr Etappenziel ist das Textildorf Großschönau, bekannt für seine lange Geschichte der Textilproduktion. Ein besonderes Highlight ist das Deutsche Damast- und Frottiermuseum in Großschönau. Übernachtung in Großschönau
5. Tag: Großschönau - Zittau (ca. 32 km / 610 Hm)
Der Grenzgang: Die schwarze Etappe stellt mit ihren anspruchsvollen Abschnitten die größte Herausforderung des Rockhead dar. Die Strecke beginnt in Großschönau und führt über Waltersdorf stetig bergauf bis in den Kurort Johnsdorf.
Ab hier wird es anspruchsvoller, besonders im Grenzgebiet zu Tschechien und Polen. Die Auffahrt zum Johannisstein führt auf schmalen Trails und Graswegen. Weiter geht es mit einer steilen, asphaltierten Route hinauf zum Hochwald (749 m), dem höchsten Punkt des Zittauer Gebirges, von dem aus Sie bei schönem Wetter eine beeindruckende Weitsicht bis nach Zittau und in das Isargebirge haben. Nach diesem Höhepunkt geht es bergab durch die spektakuläre Felslandschaft des Zittauer Gebirges bis nach Zittau. In dieser ehemaligen Tuchmacher- und Händlerstadt im Dreiländereck lohnt sich ein Besuch im Kulturhistorischen Museum im Franziskanerkloster und im Museum „Kirche zum Heiligen Kreuz“, wo das berühmte Große Zittauer Fastentuch von 1472 in der größten Museumsvitrine der Welt zu sehen ist – ein faszinierendes Zeugnis der biblischen Erzählkunst. Übernachtung in Zittau
6. Tag: Individuelle Abreise
Individuelle Abreise


